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Logiksynthese und -minimierung
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Deduzierte Schaltungen lassen sich nicht effizient "von Hand entwickeln"
-> Wir brauchen Methodik für Schaltkreissynthese
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Logiksynthese und -minimierung: Versuch, Logik der Schaltung:
- zu generieren bzw.
- zu minimieren
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Unterscheidung zwischen:
- kombinatorischer Synthese (Realisierung einer Booleschen Funktion)
- sequentieller Synthese (Realisierung eines endlichen Automaten; kann als Boolesche Funktion repräsentiert werden)
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Ausgangspunkt: Funktionsbeschreibung (Wahrheitstabelle, Boolescher Ausdruck, ... )
Wdhlg. : Synthese (simpel)
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Realisierung beliebiger Wahrheitstabellen durch **Grundgatter möglich
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Vorgehen:
- Für jede Zeile mit Ausgabewert 1: Und-Gatter mit passender Eingangsbeschaltung
- Oder-Verknüpfung aller Und-Gatter
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Funktioniert für alle Tabellen, aber
- teuer
- nicht skalierbar
!
Weitere Grundlagen
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Die Booleschen Ausdrücke xi und xi' heißen Literale
- xi ist positives Literal
- xi' ist negatives Literal
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Eine Konjunktion von Literalen heißt Monom, wenn:
- jedes Literal kommt höchstens einmal vor
- es kommt nicht sowohl das positive als auch das negative Literal einer Variable vor
- Monome: **x1x2x3, x1x2x3'
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Ein Monom heißt vollständig oder Minterm, wenn jede Variable entweder als positives oder als negatives Literal vorkommt
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Eine Disjunktion von paarweise verschiedenen Monomen heißt Polynom. Sind alle Monome des Polynoms vollständig, so heißt das Polynom vollständig
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Eine Boolesche Funktion ist von ihrer Darstellung als Formel zu unterschieden
- Die Interpretationsfunktion
\psiweist einer Formel die entsprechende Funktion zu f = (a+b) * cundg = a * c + b * csind unterschiedliche Formeln aber\psi(f) = \psi(g)
- Die Interpretationsfunktion
Logiktoptimierung
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Gegeben: Eine Boolesche Funktion
f -
Ziel: Darstellung von
fals Minimalpolynomp, das heißt ein Polynom sodass gilt:\psi(p) = f- Die Anzahl an Monomen in
pist minimal - Die Anzahl der Literale in
pist minimal
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Idee:
x_1x_2x_3 + x_1x_2\bar{x_3} = x_1x_2- Die Belegung von
x_3hate keinen Einfluss auf den Wahrheitswert des Polynoms x_1x_2ist ein sogenannter Implikant vonx_1x_2x_3 + x_1x_2\bar{x_3}
- Die Belegung von
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Allgemein: Ein Monom(!)
Das bedeutet das der Implikant kleiner oder optimierter als der Funktion istqist ein Implikant der Funktionffalls\psi(q) \leq f-
Ein Primimplikant von f ist ein maximaler Implikant
qvonf, d.h. es gibt keinen Implikantens(s \neq q)
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